Das Wahlsystem ergibt sich aus den vorhergehenden Ausführungen. Es gibt keine Demokratie. Keine Parteien. Nur Anhänger und Freunde von Menschen die sich der Verantwortung stellen um Führungsaufgaben zu übernehmen.
Die Wahlkreise sind natürlich gewachsene Genossenschaften. Auch hier will ich nur einen Überblick geben und nicht in die technischen Einzelheiten eingehen. In notwendig gewordenen und in zeitlich unregelmäsigen Zusammenkünften der Genossenschaftsmitglieder werden alle Probleme besprochen und auch Genossenschaftsleiter und solche die es werden wollen ausgerufen und gewählt. Es werden die Namen der vorgeschlagenen Genossenschaftsleiter ausgerufen und jeder anwesende geht in eine Kabine und macht das berümte Kreuz auf den Namen seines Idols. Bei unentschieden wird eine Stichwahl an einem anderen Tag gemacht.
Wahlberechtigte sind alle anwesenden. Auch Kinder wenn sie schon den Vorgang verstehen können. So werden sie schon früh an gemeinschaftliche Verantwortung gebunden. Und selbstverständlich Frauen die sich auch als Genossenschaftsleiterin aufstellen lassen können. Es gibt für Genossenschaftsleiter keine Altersbeschränkungen. Sie werden auf unbestimmte Zeit gewählt. Sie können jederzeit abtreten. Wenn sie sich als unfähig oder moralisch fehlerhaft erweisen werden sie in einer einberufenen Versammlung abgewählt.
Die Genossenschaftsleiter wählen auf die gleiche Art einen Landesvorstand. Die Landesgrenzen werden hauptsächlich durch sprachliche Eigenschaften (Dialekte) begrenzt und gebildet. Historisch gewachsene Strukturen sind zu respektieren.
Die Landesvorstände wählen einen Präsident. Alle vorhergehend beschriebenen Wahlprozesse und die unbeschränkte Zeitdauer für eine als Führer eingesetzte Person gilt für alle Führungsstufen. Auch natürlich der Absetzungsprozess bei ungeeigneten und moralisch fehlerhaften Personen.
Jeder Führer haftet persönlich mit seinem Vermögen und mit seinem Leben für das Wohlergehen seiner Mitmenschen in seinem Geltungsbereich.
Zusammnekünfte der Führer finden nur bei aktuellem Anlass statt. Ansonsten sind die Führer Menschen unter Menschen und stehen daheim in ihrer Familie ihren Mann. Somit bleiben sie dem Volk verbunden und heben nicht ab. Die täglichen Routinearbeiten und sonstige Staatsangelegenheiten werden von eingesetzten Bürgern übernommen. Auch die sind haftbar für ihre Tätigkeiten.
Somit habe ich meiner Schuldigkeit als Ideen- und Anregungsgeber entsprochen. Den Rest überlasse ich wiederum den Erbsenzählern und Neunmalklugen.
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