Es geht einfach nicht anders. Ich muss nochmals auf die Wichtigkeit eines Führersystems aufmerksam machen. Das Wort FÜHRER hat ein "Geschmäckchen", ich weiss. Aber man kann nicht ewig schlechten Erfahrungen und Vorurteilen Raum geben. Einmal muss man damit abrechnen und dann Schluss machen. Die Gegenseite hat absichtlich das Führerprinzip schlechtgeredet und die Demokratur als Volksgerecht angepriessen. Ich glaube, dass dieses Spiel so langsam durchschaut wird.
Die grösste Falle in der Demokratie ist das Parteiensystem. Wenn einmal zwei grosse Parteien entstanden sind kann man sie fast nie mehr vom Sockel stossen. Eine Partei kann leicht von Lobbysten unterwandert werden. Genauso gut natürlich auch eine zweite und dritte Partei. Diese ganzen Parteien unterscheiden sich dann zueinander nicht viel mehr wie ein Kottlet von einem Schnitzel. Der Grundstoff ist immer der gleiche. Egal was man für eine Partei wählt, man wählt immer die gleichen Pappenheimer und Marionetten. Neue Parteien werden aufgesogen und dürfen Zünglein an der Waage spielen. Aber auch nicht mehr. Der Wählerwille wird verwässert.
Das zweite Problem in Demokratien sind die Schwatzbuden, die sogenannten Parlamente. Hier wird die Verantwortung verteilt die normal der Parlamentsvorsitzende tragen müsste. Wenn was ist hat keiner schuld. Es wird geschumpfen und gegeifert aber hauptsächlich geschlafen. Vielleicht muss sogar einer manchmel den Hut nehmen aber die Karawane trampelt unbeeindruckt weiter. Anstatt wichtige Entscheidungen zügig durchgezogen werden diskutiert man sie zu Tode und es wird am Ende eine Maus daraus. Widerlich.
Bei dem Führerprinzip sind Einzelpersonen aus Fleisch und Blut am Werkeln. Man kennt ihre Gesichter und ihre Macken. Sie sind voll Haftbar für Ihre Entscheidungen und können sich nicht hinter einem Schwätzerhaufen namens Parlament verstecken. Wenn sie Mist gebaut haben werden Sie abgesetzt. Der Unterschied zwischen einer Diktatur wie unter dem Hitlerregime. ist, dass die eingesetzten Landesführer und die Genossenschaftsführer ein Absetzungsverfahren einleiten können wobei auch der Bürger Einfluss über die Genossenschaftsleiter hat. Die Machtausübung ist Zentral und Dezentral. Das eine überwacht das andere.
Da es im Führersystem keine Legislaturperioden gibt kann ein guter Führer gehalten und ein schlechter ausgemerzt werden. Es gibt nur Vorteile dabei. Der Präsident und die Landesführer müssen nicht immer auf ihrem "Thron" sitzen. Wenn keine Entscheidungen anliegen können sie ihre Zeit daheim mit ihrer Familie und den Nachbarn verbringen. So bleiben sie auf dem Teppich und heben nicht ab. Das sorgt dafür dass Machtgefühle in Grenzen bleiben. Für Routineangelegenheiten sind Sachbearbeiter zuständig. So, dies ist ein grober Rahmen für eine volksgerechte Politik. Halt! Ich will das Unwort POLITIK nicht allzuoft in den Mund nehmen. Ich will es VOLKSFÜHRERTUM nennen.
Es ist eben so, eine Volksmasse kann keine übergeordnete Verantwortung übernehmen. Die Volksmasse sind Menschen die nicht Führen oder Entscheiden können. Sonst würden sie sich für entsprechende Posten bewerben. Ihre Talente liegen auf einem anderen Gebiet. Ich hoffe, dass ich mich klar genug ausgedrückt habe. Eines muss ich noch dazu sagen: Das Wichtigste ist die Einfachheit. Je einfacher desto stabiler.
Hallo und guten Morgen,
AntwortenLöschenich lese Dich immer wieder gerne. Dass das Wort Genossenschaft kam gefällt mir besonders gut.
Führertum. Dazu gibts hier eine Einstellung:
http://www.blogger.com/profile/15307088637859596487
Für alle die es nicht wissen. Milch kommt nicht aus der Tüte (die ist nur um die Weichmacher für die Hirnschäden). Milch kommt von Lebewesen die instinktiv wissen wer ihr Führer ist.
Du hast recht. Ein Führer muß greifbar sein. Angreifbar. Fassbar. Nicht das Repräsentieren auf diversen Festen - nicht das Sonnen lassen der Opportunisten im Schein des Politikers.
Funktionieren wird das nur in kleineren Einheiten. Wie ASR berichtet sind ja zusammengeschlossene Völker wieder unterwegs zu kleineren Gruppen.
Ein (hier will ich es einmal richtig nennen) Anführer bringt nicht seiner Verwandschaft Vorteile. Er führt eine Gruppe aus Verantwortung und um das Überleben der Gruppe zu sichern. Er kann vielleicht etwas vorausschauender Leben als seine Gruppe. Er erkennt auch wenn eine andere Gruppe ihn und die Seinen bedroht und unternimmt etwas dagegen.
Aber er hat inner seine Gruppe und deren Wohlergehen im Auge. Er wird auch nicht interessiert sein kleine Vorteile durch Umweltzerstörung zuzulassen. Einen Brunnenvergifter wird man dann wohl wieder hinrichten. Die Gerichtsbarkeit wird wohl durch das Volk stattfinden. Mal mehr mal weniger hart. Sicher aber gerechter als das was wir jetzt haben. Ein Ausschluß aus der Gemeinschaft (auch für Führer) dürfte die härteste Strafe werden - allein kann kaum einer überleben. Ein Ausschluss mit einer Tätowierung des Grundes auf der Stirn.
Zur Arbeit von Politikern habe ich mich schon ausgelassen. Entscheidungen die gut sind müssen nur selten verändert werden. Dazu brauchts keine hunderte Parlamentarier. Wenn die Steuer z.B. auf 10% jeder umgesetzten Geldeinheit festgelegt wird muß die vielleicht mal angepasst werden. Fertig.
Für meine Begriffe genügen 15 Anführer (bei einem Zusammenschluss) die sich einmal im Monat treffen und eine Verordnung auf den Weg bringen.
http://satirisch-gut.de/index.php?id=Angebote&forward=Satire
Wird wohl noch etwas dauern bis ich mir die langen gelben Strümpfe wieder anziehen kann. Die Katalanen scheinen schneller zu sein.
Gruß aus Baden
Hallo dootschi,
AntwortenLöschenvielen Dank für dein Kommentar. Ja, es wäre richtiger von Anführertum zu sprechen. Es ist schwierig den Leuten so etwas klarzumachen weil sie so auf Demokratie fixiert sind, dass sie Alternativen total ablehnen. Oder soll ich sagen das uralte und bewährte Anführertum.
Anführertum klingt etwas nach Räuberbande. Vielleicht hat man absichtlich dieses Wort auf diese Art versaut. Deswegen habe ich es vermieden und lange überlegt wie ich das Anführertum oder Führersystem nennen soll. Dann ist mir das Wort "Genossenschaft eingefallen" weil sich dieses Prinzip immer mehr in Südamerika ausbreitet und sich bewährt hat. Deine Ausführungen der Gerichtsbarkeit sind sehr gut und ich werde sie überdenken. Ich wollte sowieso später auch auf diesen wichtigen Punkt eingehen.
Das mit den gelben Strümpfen habe ich allerdings nicht ganz verstanden. Das letzte mal war ich 1974 in Barcelona und konnte noch kaum spanisch.